Dschungel!

Nach einer Woche in der voelligen Abgeschiedenheit, habe ich heute endlich die Moeglichkeit in ein Internetcafe zu gehen und mit der Aussenwelt Kontakt aufzunehmen

Ersteinmal mir geht es gut, mein neues Leben hat mich am Anfang ein bisschen ueberfordert, aber es laueft immer besser und ich kann mich nicht beklagen.

Ich wohne auf einer FInca, ca. 10 min mit dem Bus auf einer befestigten, und 50 min mit dem Bus auf einer unbefestigten Mtschpiste von Puerto Quito entfernt. Das Haus liegt in einer Communidad, mitten im Dschungel, ohne Internet in der voelligen Abgeschiedenheit. Meine Gastfamilie ist super nett, meine Gastmutter ist eine richtige Uebermutti und liebt es sich mit mir zu unterhalten. Mit ihr, meinem Gastvater und meiner Gastschwester kann ich viel lachen und sie sind sehr bemueht um mich.

Die voellige Abgeschiedenheit hat mir am Anfang am meisten zu schaffen gemacht, aber mittlerweile kann ich das geniessen, mit dem Gedanken, dass ich am Wochende die anderen Voluntaere treffen kann

Mein Haus ist fuer die hiesigen Verhaeltnisse glaub ich relativ gut ausgestattet, auch wenn die abendliche , KALTE Dusche mehr ein Zwang als ein Genuss ist Bis jetzt hab ich noch mit keinen Kakelaken Bekanntschaft gemacht, und auch wenn mein Zimmer aus 100% Betong besteht , ist es nett eingerichtet, sowie das ganze Haus.

Die Schule laeft....meine 2. Schule habe ich noch nicht kennengelernt, aber die erste ist wirklich schoen. Die anderen 2 Lehrerinnen haben mich nett aufgenommen und auch die Kinder bringen viel Spass. Sie sind super lieb und aufgeschlossen und helfen mir jeden Tag mein Spanisch zu verbessern

Als ich am Samstag angekommmen bin, hatte die Comunidada am Abend ein Wilkommensfest organisiert. es gab vieeeel Essen (so wie jeden Tag ) und ich musste gefuehlt mit jedem maennlichen Menschen tanzen. Merrengue Salsa, alles was ich nicht kann aber das hat sie nicht gestoert Auch wenn ich mein Bett zuerst bevorzugt habe, war es ein schoener Abend und ich hatte die Moeglichkeit die Bewohner kennenzulernen.

Das waren die ersten Eindruecke, jetzt mach ich mich mit dem Basti auf den Weg nach Mindo. Da treffen wir morgen mit den anderen Freiwilligen und verbringen zusammen das Wochenende. Endlich wieder ein bischen Zivilisation!

 

10.9.10 22:44

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